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Gotthilf Ludwig Möckel

geb.: 22.07.1838 in Zwickau
gest.: 26.10.1915 in Doberan

Gotthilf Ludwig Möckel hat vor allem eine große Anzahl von Kirchenbauten im neugotischen Stil geschaffen wie die Johanniskirche in Dresden, die Erlöser- und Samariterkirche in Berlin und die Johanniskirche in Izmir (Türkei). Seine wichtigste Arbeit in Mecklenburg-Vorpommern war die Restaurierung des Bad Doberaner Münsters.

Möckel wurde 1838 in Zwickau geboren. Er besuchte von 1852 bis 1853 die Königliche Gewerbeschule in Chemnitz und absolvierte von 1853 bis 1856 eine Lehre als Maurer in Zwickau. Gleichzeitige studierte er an der Königlichen Baugewerkenschule in Chemnitz. Von 1856 bis 1858 arbeitete Möckel als Maurergeselle, später dann als Bauführer. Nach einigen Zwischenstationen als Zeichner, studierte er von 1861 bis 1862 am Polytechnikum Hannover. Seine erste selbständige Arbeite hatte er beim Bau der Irrenanstalt in Göttingen als Techniker und 1. Assistent von Julius Rasch. 1867 bestand Gotthilf Möckel die Prüfung als Bauhandwerker in Dresden und war anschließend als freier Architekt und Bauhandwerker tätig. Er entwarf in dieser Zeit vor allem Wohnhäuser und Villen.

Die Akademie der Bildenden Künste Dresden ernannte Möckel 1881 zum Ehrenmitglied.

1883 rief die Großherzogliche Kammer für Kirchenangelegenheiten in Mecklenburg Möckel zur Restaurierung des Münsters nach Bad Doberan. Diese Arbeit nahm ihn die kommenden 13 Jahre in Anspruch. Von 1885 an hatte er seinen ständigen Wohnsitz in Bad Doberan. 1886 wurde Möckel zum Leiter des mecklenburgischen Kirchenbauwesens ernannt. Neben seinem Amt war er auch weiterhin als privater Baumeister tätig.
Möckel fungierte ab 1889 als Baurat und technischer Beirat der Kammer und des Oberkirchenbaurates im Staatsdienst. Unter seiner Leitung wurden Villen, Wohn- und Geschäftshäuser, Schulen, städtische und Staatsgebäuden (unter anderem das Ständehaus Rostock) und auch das Schloss Gelbensande gebaut.

1897 folgte die Ernennung zum Geheimen Oberbaurat und 1900 zum Geheimen Hofbaurat.

Möckel ging 1915 in den Ruhestand und starb im selben Jahr in Bad Doberan.

Das Haus des Architekten in Bad Doberan, das zwischen 1887 bis 1888 im Stil der Neogotik erbaut wurde, beherbergt heute das Stadt- und Bädermuseum.

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