Der "Vector", ein Atemtherapiegerät aus Schwerin, sorgt für einen gesunden Schlaf. Behandelt wird dabei das Schlafapnoe-Syndrom, mit dem etwa zwei Prozent der Bevölkerung konfrontiert sind. Darunter versteht man das häufige Auftreten von Atempausen (Apnoen) während des Schlafes.
Die Muskulatur des Rachenraumes erschlafft, blockiert die Atmung und der Schlafende droht zu ersticken. Das Gehirn löst daraufhin eine Überlebensreaktion aus. Der Betroffene erschrickt, ohne dabei zu erwachen und ringt unter größten Anstrengungen nach Luft, oft begleitet durch heftiges Schnarchen.
Der Vorgang kann sich mehrere hundert Mal in der Nacht wiederholen, so dass während eines achtstündigen Schlafes bis zu zwei Stunden keine Atmung vorliegt und ein Tiefschlaf nie erreicht wird. Unbehandelt führt die Krankheit unter anderem zu permanenter Tagesmüdigkeit sowie Herz- und Kreislauferkrankungen. Die Lebenserwartung sinkt.
Eine sehr wirksame Behandlungsmöglichkeit ist die 1981 von dem australischen Professor Sullivan entwickelte CPAP-Therapie.
Der Schweriner Helmut Hoffrichter hat dafür ein neues Gerät entworfen, das Therapienebenwirkungen weitgehend vermeidet. In der Nacht erhält der Patient die Luft über eine Gesichtsmaske aus dem CPAP-Gerät. Der Luftdruck ist leicht erhöht, so dass sich in den Atemwegen des Patienten eine eigene Hochdruckatmosphäre ausbildet. Ein Kollabieren der Atemwege wird verhindert. Auf Wunsch kann die Atemluft auch angefeuchtet werden.
Das besondere an den Geräten von Hofrichter ist, dass sie keine Ein- und auch keine Ausatemwiderstände besitzen.
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CPAP-Gerät VECTOR mit und ohne Atemluftfeuchter
der Firma HOFFRICHTER

Montage von Drucksensoren in staubfreier Atmosphäre
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