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Dass die Zeit der nationalsozialistischen Diktatur, ihrer Verbrechen
und des von ihr begonnenen Zweiten Weltkriegs die schlimmste Zeit der
deutschen Geschichte war, zeigt sich auch in Mecklenburg-Vorpommern. Deshalb
gibt es zu dieser Zeit auch die meisten Erinnerungszeichen.
Sie sind sehr vielfältig: Es gibt Orte, an denen ausschließlich
der Opfer gedacht wird (z. B. die KZ-Außenlager-Standorte, die Orte,
an denen es Synagogen und jüdische Friedhöfe gab, die Orte,
an denen "Euthanasie"-Verbrechen verübt wurden).
Dazu kommen andere Orte, an denen die Deutschen als Täter ungewöhnliche
Bauten errichteten (so beispielsweise in Prora,
in Peenemünde
und Alt
Rehse). Schließlich gibt es Orte, mit denen der Widerstand gegen die
Nazis verbunden ist - und schließlich solche, an denen hauptsächlich die
Folgen des Krieges besonders deutlich werden (beispielsweise auf dem riesigen
Friedhofsgelände des Hügels Golm
auf Usedom). Von der sehr großen Zahl dieser Orte sind hier nur wenige
ausgewählt, die stellvertretend für alle stehen müssen.
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